Was zählt schon, was wir als Verlag über unsere Bücher schreiben?!
Hier findest Du die Meinung unserer Leser. Viel Spaß beim Stöbern.
-> Hier geht es zurück zur Hauptseite, mit allen Texten, Helden und dem Link, um das Buch zu kaufen :)
Liebe Grüße
Florian
Ich lese gerne Fantasy, greife aber selten von mir aus zu. Deswegen freue ich mich eigentlich immer, wenn ich eine Anfrage bekomme. So lese ich doch auch mal von fremden Welten und interessanten Charakteren. Auch hier kann ich nur sagen: Gerade als jemand, der nicht soviel Fantasy und gerade High Fantasy liest, ist dies hier ein sehr angenehmes Buch. Die Welt ist sehr gut beschrieben, die verschiedenen Charaktere und ihre Fähigkeiten kann man sich gut vorstellen. Die Namen sind aussprechbar, so dass ich beim Lesen nicht stolpere oder halt drüber lese. Der Aufbau ist gut und nicht wirr. Perfekt für mich zum nachvollziehen. Es gibt zwei Haupterzählstränge um Funke und Noran. Die Geschichte hat mit natürlich auch gefallen. Gerade weil ich allem folgen konnte, hatte ich auch viel Spass. In Band eins wird ja immer erstmal alles aufgebaut. Die Welt lernt man kennen, die Charaktere, das kann gerne auch mal langatmig werden. Das ist hier aber nicht der Fall. Hier war ich schnell drin und hab mich auch immer gefreut zu den Charakteren und ihren Abenteuern zurück zu kommen. Es gibt auf jeden Fall einen schönen Cliffhanger, der vielversprechend ist. Auch was Funke (Vinea) noch alles erleben wird, oder die Gruppe um Noran, der Attentäter. Ich kann es auf jeden Fall für Fantasyfans, Leser, die seltener Fantasy lesen und auch Fantasyeinsteiger empfehlen.
Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Einzig, dass die Gedanken in Anführungszeichen gesetzt wurden, hat mich immer bisschen irritiert, da ich erstmal dachte es wird gesprochen. Ansonsten konnte man gut folgen
Charaktere: Die Charakter sind sehr gut gezeichnet. Man hat kein Problem schnell nachzuvollziehen, wer wer ist.
Atmosphäre und Spannung: Die Spannung ist immer vorhanden, baut sich aber auch immer weiter aus. Selbst der Aufbau der Welt und der Geschichte flacht nicht ab.
Fazit:
Eine tolle Geschichte, die einen auch immer Willkommen geheißen hat, wenn man wieder das Buch aufgeschlagen hat. Die Charaktere gefallen und die Welt ist gut und verständlich aufgebaut. Selbst als Fantasy-Laien wie mich, konnte ich alles gut nachvollziehen und dem Geschehen folgen. Im ersten Band wird man immer eingeführt, das kann mitunter etwas schwierig werden, aber es war gut und nicht langweilig. Ich finde es ein tolles Buch für Fantasyfans, Fantasy-Wenigleser und Fantasyeinsteiger.
Marina bloggt auch unter : https://flashtaig.wordpress.com
Marina war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Instagram)
Die siebzehnjährige Funke hat sieben Jahre intensivster Ausbildung auf der Insel Orin hinter sich und steht nun vor ihrer Abschlussprüfung. Sollte sie diese bestehen, ist sie eine vollwertige Scharim und kann in ihr Dorf und zu ihrer Familie zurückkehren um ihre verantwortungsvolle Rolle in der Gemeinschaft einzunehmen.
Nach Abschluss der Prüfungen erfährt sie jedoch einige Wahrheiten, die ihr ganzes Weltbild ins Wanken bringen. Ihr wird eine Aufgabe zugeteilt, wie sie bisher kein Scharim bewältigen musste. Doch ihr Meister ist sich sicher, dass Funke über die geeigneten Fähigkeiten und die nötige Empathie verfügt, um die Aufgabe zu bewältigen.
Noran ist ein Auftragsmörder aus der Löwenburger „Gilde der Nacht“. Durch sein merkwürdiges Äußeres gilt er als Außenseiter, doch seine Talente sind unvergleichlich. Unterstützt wird er von seinem Mentor Silvan, der mehr in dem Jungen sieht und ihn fördert.
Als Noran einen Fehler begeht, muss er Löwenburg verlassen. Er bekommt einen noch nie da gewesenen Auftrag und Silvan begleitet ihn.
Sowohl Funke als auch Noran begeben sich Richtung Norden um ihre Aufgaben zu bewältigen.
Kommentar:
die letzten Monate hatte ich das Glück, einige wirklich überraschend spannende und außergewöhnliche high fantasy Romane zu lesen, die entweder in Kleinverlagen erschienen sind oder als Selfpublishing. Jeder dieser Romane beinhaltet Karten zu den Welten, sowie ein Personenregister. Mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Auch die innere Gestaltung, gerade bei Mitrys, ist sehr schön. Die Seitenzahlen sind von einem Schild eingefasst und auf jeder Seite gibt es oben eine kleine Ranke. Das gefällt mir optisch sehr gut.
Funke ist eine impulsive junge Frau, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Ihr Traum war es stets, endlich die Insel Orin zu verlassen und wieder auf das Festland zurück zu kehren und ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Schon als sie ihre Prüfungen absolviert, merkt sie jedoch, dass dies keine gewöhnlichen Prüfungen sind, denn sie hat eine seltsame und faszinierende Begegnung. Trotzdem glaubt sie noch daran, dass sie ein einfaches, vorherbestimmtes Leben führen wird. Diese Illusion wird ihr schnell geraubt, denn auch die weitere Entwicklung in der Halle der Offenbarungen zeigt, dass Funke nicht der Norm entspricht.
Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzufinden, denn die ersten Kapitel sind Selbstreflexionen der jungen Frau und mir liegt diese Erzählweise nicht. Doch nach Abschluss ihrer Prüfung und der Offenbarung ihres Magiezweiges nimmt die Erzählung an Fahrt auf und die Leser begeben sich zusammen mit ihr auf eine besondere Reise. Und die Kapitel um den jungen Noran sind von Beginn an fesselnd, was schon an seiner seltsamen Natur liegt. Obwohl er als Mensch bezeichnet wird, ist sein Äußeres für Menschen abstoßend. Seine merkwürdigen Augen und seine außerordentlichen Sinne machen ihn zu einem begnadeten Attentäter. Er liegt in einem stetigen Kampf mit sich selbst, denn etwas Dunkles lauert in ihm, dass an die Oberfläche möchte.
Der Weg der beiden kreuzt sich in diesem ersten Band nicht. Doch ich bin mir sicher, dass die noch passieren wird. Der Autor erzählt seine Geschichte in langsamen, ruhigen Tönen. Er lässt seinen Charakteren Zeit sich zu entwickeln und er hat keine perfekten Menschen geschaffen, sondern stellt uns zwei junge Personen vor, die zu sich selbst finden müssen.
Beide Charaktere bekommen auf ihrer Reise ältere und erfahrene Begleiter zur Seite gestellt. Noran wird von seinem Freund und Mentor Silvan sowie dem Druiden Druvian begleitet. Funke von dem Bogenschützen und Fährtenleser Ben und dem mürrischen Jäger Gotthard. Als Ausglich zu den doch sehr jungen Helden kommt Erfahrung und Weisheit hinzu und vor allem Druvian ist mir sehr sympathisch.
Die Geschichte wechselt zwischen den Ereignissen in Löwenburg und der Reise von Funke, was die Spannung hoch hält. Und der Autor hat eine wirklich faszinierende, mittelalterlich anmutende Welt geschaffen.
Der alte Kontinent Amadal. durchtränkt von Magie und der neue Kontinent Elise, auf dem Magie verboten ist. Einzig die Schamanen der Darzaner dürfen Magie nutzen und das auch nur auf dem ihnen zugewiesenen Gebiet. Sie sind es auch, die überwachen, ob dieses Verbot eingehalten wird.
Daneben weist der Roman eine überraschende Idee auf, die mich eher an science fiction erinnert hat, die aber ein gelungener Kniff ist. Um was es sich handelt, verrate ich aus dramaturgischen Gründen an dieser Stelle nicht 😊
Fazit:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar angeboten bekommen und da der Verlag in meiner alten Heimatstadt sitzt, konnte ich nicht nein sagen. Zum Glück. Eine spannende, gut erzählte und abwechslungsreiche Geschichte, die in einer faszinierenden Welt spielt. Eine gespaltene Welt. Wer es satt hat, immer nur young adult oder romancy zu lesen, der wird an Mtrys seine Freude haben. Es folgt noch ein Interview mit Florian und Silvia vom Verlag colone-storytellers. In einer Zeit, in der immer mehr gute Fantasy Verlage ihre Pforten schließen, wie der Art Skript Phantastik Verlag oder Feder & Schwert, freut es mich, wenn jemand der Fantasy eine Chance gibt.
Fazit:
Und ein weiteres Highlight für 2025. Gute high fantasy oder epochale fantasy ist ja mittlerweile Mangelware, da muss man schon zu Kleinverlagen oder Selfpublisher greifen (Damen mit eingeschlossen)
Vielen Dank an cologne-storytellers für das schöne Buch. Band 2 habe ich schon bestellt.
Petra bloggt auch unter : https://phantastische-fluchten.blogspot.com
Petra war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Facebook) (Bei Instagram)
Vinea ist überrascht, als sie feststellen muss, dass die Zustände auf Amadal noch schlimmer sind als auf Elise. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich dem dortigen Widerstand anzuschließen. Währenddessen versucht die Gruppe um Noran, ihren Auftrag zu erfüllen, obwohl die Erfolgsaussichten immer weiter zu sinken scheinen. Erst ein Zusammentreffen des Druiden mit dem Ältesten bringt beiden überraschende Erkenntnisse.
Mit dem 2. Band seiner „Mitrys Trilogie“ setzt Pawel Kopijer die Handlung des 1. Bandes („Finsternis im Blut“) unmittelbar fort. So unmittelbar sogar, dass ich wahrscheinlich Schwierigkeiten gehabt hätte, wieder mitten in die unterbrochene Szenen hineinzufinden, die in beiden Handlungssträngen fortgesetzt werden, wenn Band 1 bei mir nicht nur einige Tage zurückläge. Hier wäre eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ideal gewesen. Lesern, bei denen das Lesen des Vorgängers Monate zurückliegt, könnten hier Schwierigkeiten bekommen. Etwas überraschend ist, dass der Handlungsstrang um Vineas Erlebnisse auf Amadal diesmal eher wie eine Nebenhandlung wirkt. Der Strang um Noran bildet eindeutig den Kern dieses Bandes. Hier warten auf den Leser (genau wie auf den Protagonisten selbst) eine ganze Reihe an Überraschungen. Auch das Aufeinandertreffen zwischen dem Ältesten und dem Druiden bringt einige für die Geschichte bedeutungsvolle Informationen zutage. Hier wird auch mein Verdacht bestätigt, den ich in meiner Rezension zu Band 1 bereits ansprach. Genau diese Erkenntnis lässt aber auch die Vermutung zu, dass es im Abschlussband dieser Fantasy-Trilogie wieder Vinea sein wird, die zur Hauptperson wird.
Auch in diesem Band, der deutlich dünner als sein Vorgänger ausfällt, wechselt der Autor wieder zwischen den Handlungssträngen, wobei diesmal mit dem Treffen des Druiden ein weiterer dazu kommt, in dem keiner der beiden eigentlichen Protagonisten anwesend ist.
Fazit:
In diesem (alles andere als traditionell ruhigen) Trilogie-Mittelteil wächst die Komplexität des Handlungsgeflechts deutlich weiter an.
FrankW bloggt auch unter : Rezicenter.blog
Ich habe mir das Buch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mitgenommen, allerdings auf Englisch.
Ich hatte keine besonderen Erwartungen, da ich den Autor nicht kannte.
Das Buch ist spannend geschrieben, und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen.
Der Autor hat eine eigene Welt erschaffen, eigentlich sind es zwei Welten.
Klare Kaufempfehlung. Einziges Negative, das Buch hat nur 330 Seiten, aber es gibt ja noch zwei weitere Bücher aus der Reihe.
Amazon Customer bloggt auch unter : Amazon
Nach 7 Jahren auf der Insel Orin hat die mittlerweile 17-jährige Funke ihre Ausbildung zur Schamanin beendet. Statt wie üblich zu ihrem Volk zurückzukehren, um diesem auf dem der Magie feindlich gegenüberstehenden Kontinent Elise zu dienen, bekommt sie besondere Aufgaben zugeteilt. Funke, die jetzt Vinea heißt, soll Kontakt zum magischen Kontinent Amadal aufnehmen.
Pawel Kopijer beschreibt in seiner Fantasy-Trilogie eine Welt, die in vielem den aus dem Genre gewohnten, mittelalterlich wirkenden Welten entspricht. Was dagegen (zumindest mir) wirklich neu ist, ist die Handlungsidee. Die bereits erwähnte Funke/Vinea ist dabei nicht der einzige Protagonist. Dieses ‚Amt‘ muss sie sich mit dem wahrscheinlich etwa gleichaltrigen Meuchelmörder Noran teilen, wobei es in diesem Band noch zu keinem Zusammentreffen zwischen beiden kommt. Was beide verbindet, ist ihre bisher vollkommen ungeklärte Herkunft. Beide haben keine Ahnung, wer ihre jeweiligen leiblichen Eltern sind. Allerdings habe ich in diesem Punkt einen Verdacht, den ich hier allerdings nicht ausbreiten werde. Ich bin jedenfalls gespannt, ob ich richtig liege. Auch sonst lässt der Autor seine Leser in mehrfacher Hinsicht im Unklaren über das, was wahrscheinlich vor rund 17 Jahren seinen Anfang nahm. Hier bleiben für die beiden noch ausstehenden Bände noch einige Rätsel zu ergründen. Genau das verspricht für die Leser aber höchst interessant zu werden, denn die sich hier erst langsam entfaltende Geschichte hat das Potenzial, sowohl den Protagonisten wie auch den Lesern noch einige Überraschungen zu bieten.
Der Autor folgt erzählerisch wechselweise seinen beiden Protagonisten, wobei er jeweils für längere Textstrecken (von teilweise deutlich über 100 Seiten) bei einem von beiden verweilt.
Fazit:
Diese Fantasy-Story stellt eine Welt dar, die interessanter erscheint, um so weiter sie sich vor dem Leser ausbreitet.
FrankW bloggt auch unter : Rezicenter.blog
FrankW war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Amazon)
Was für ein Auftakt! Ich habe Finsternis im Blut verschlungen und war von der ersten Seite an völlig versunken in der Welt die Pawel erschaffen hat. Diese Fantasy ist Genre typisch, tiefgründig, spirituell, episch, ab und an etwas zäh, bis es dann Spannend weitergeht und man nicht mehr aufhören kann zu lesen! Ich habe große Hoffnung, dass es noch um einiges spannender wird werden. Die Protagonistin vom ersten Handlungsstrang, ist Funke. Ich LIEBE starke, weibliche Hauptfiguren, die hat mich sofort für sich gewonnen
Funke's Prüfung zur Schamanin, die Rituale , die Magie, all das war wirklich absolut atmosphärisch beschrieben, auch auf Drachen ähnliche Wesen, darf man gespannt sein!
Noran, der Protagonist des zweiten Handlungsstranges, ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen. Der Attentäter mit einer dunklen (traumatischen) Seite, hat mich sehr berührt. Die Kapitel mit ihm gehen manchmal wirklich unter die Haut, sind düster, intensiv und voller innerer Konflikte, Traumata und der Suche nach dem eigenen Ich,so wie es auch bei Funke der Fall ist.
Die Welt, die Pawel hier erschaffen hat, ist so vielschichtig. Zwei ganz unterschiedliche Kontinente, zwei unterschiedliche Handlungsstränge und zwei völlig unterschiedliche Kulturen und Charaktere,doch eines haben alle gemeinsam. Die Suche nach dem eigenen ICH.
*Finsternis im Blut*, ist ein gelungener Fantasyauftakt mit psychologischer Tiefe, atmosphärischem Setting und einer durchdachten magischen Welt, in der nichts so ist wie es scheint. Ich liebe Psychologische Fantasy, mit Tiefgang! Vielen Dank, das ich Band 1 lesen durfte.
Zwei Protagonisten, die nicht unterschiedlicher hätten sein können und doch bin ich auf ihr zusammentreffen (das noch nicht stattgefunden hat) gespannt!
Ich habe da so eine Ahnung, wer weiß, ob ich richtig liegen werde!
Ganz lieben Gruß
Sonja / Shaaniel
Sonja bloggt auch unter : https://shaanielsbookworld.blogspot.com
Sonja war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Facebook) (Bei Instagram)
Zwei Kontinente. Der neue Kontinent Elise und der alte Kontinent Amadal. Es ist Jahrhunderte her, dass Gryvor der Hohe mit einer ersten Siedlerflotte Amadal verlassen hat. Er war ein Abkömmling der Gesegneten und wurde der erste König von Elise.
Nun ist der letzte Abkömmling der Gesegneten, Ragnar der Gerechte, ohne einen Nachkommen gestorben und es entbrennt ein Kampf um die Nachfolge. Zwei Brüder sind es, die den Thron für sich beanspruchen. Ludomir, der zurzeit im Süden herrscht und Drenar, selbsternannter König des Nordens. Bisher war die Macht verteilt aber plötzlich taucht an Drenars Seite ein Berater auf, der das Gleichgewicht ins Wanken bringt und das Land mit Krieg überzieht. Kraftbeben erschüttern den Kontinent und Schattenwesen tauchen auf, sogenannte Krieger der Dunkelheit, die im Auftrag dieses Beraters handeln. Der Druide Druvian weiß, dass es sich um Semael handelt, einen Magier der Dunkelheit, einst ein Gesegneter, der einen Pakt mit der Dunkelheit einging.
Die Scharim beauftragen Vinea damit, die Grenze zu Amadal zu überschreiten um einen Nachfahren der Gesegneten zu finden. Ein Nachfahre der von den Göttern des Lichts gesegneten Könige, könnte das Land wieder einen und Frieden bringen.
Während sich Vinea nach Amadal begibt, reisen die Auftragsmörder Silvan und Noran, zusammen mit dem Druiden Druvian nach Chronograd um ihren Auftrag auszuführen. Die Reise ist beschwerlich. Ihnen begegnen viele Gefahren aber sie treffen auch auf Gromir, einem kampferprobten Ritter, der sofort ihr Vertrauen gewinnt. Besonders Druvian ist fasziniert von diesem Mann, den große Geheimnisse umgeben. Welche, erwähne ich aus dramaturgischen Gründen nicht.
Nicht nur die beiden Brüder spalten den Kontinent. Die Scharim sind uneins, wie mit der Magie des Kontinents umgegangen werden soll. Die Darzaner schworen einst, dass sie keine Magie auf Elise nutzen werden, außer auf den ihnen zugewiesenen Gebieten. Und sie sollen darüber wachen, dass niemand, der mit wilder Magie geboren wird, diese unkontrolliert nutzen kann. Eine neue Fraktion der Scharim ist der Meinung, dass dieser Schwur keine Gültigkeit mehr besitzt, da es keine Nachkommen von Gryvor mehr gibt. Sie möchten die Nutzung der Magie freigeben.
Die Uneinigkeit und Unentschlossenheit der Scharim und der Zwist der Brüder um die Herrschaft über Elise machen es den Anhängern der Dunkelheit leicht, sich in Elise einzunisten.
Noran ist eher ein Einzelgänger, der sich nicht um die Machenschaften der Herrschenden kümmert. Aber Neutralität gibt es im Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit nicht und er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Der Auftrag, Samael zu töten, klingt leicht, doch der dunkle Magier verfügt über außergewöhnliche Kräfte, gegen die die Schattenklingen wie kleine Kinder wirken.
Das Cover des Buches ist für mich ein richtiger Eyecatcher. Der Verlag hat sich mit allen drei Covern besondere Mühe gegeben und sie spiegeln den Charakter der Geschichte gut wider. Auf der Website, sowohl auf der polnischen des Autors als auch auf der deutschen Mitrys Seite findet man tolle Bilder zu den Figuren und man bekommt ein gutes Bild der Personen. Vor allem Brodwin sieht genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Mir hat der zweite Band noch besser gefallen als Band eins. Im ersten Band wurden die Figuren vorgestellt und in Position gesetzt, hier sind wir jetzt mitten in der Handlung. Vinea weiß nicht, was sie auf Amadal erwartet. Jahrhunderte gab es keinen Kontakt zwischen den Kontinenten, sie wird sprichwörtlich in kalte Wasser geschmissen. Sie handelt instinktiv und verlässt sich auf ihr Herz und ihre Gefühle.
Und Noran, der als Waisenkind von einem grausamen Alchemisten aufgenommen und diversen Experimenten ausgesetzt wurde, erfährt mehr über seine Herkunft.
Die Figuren sind nicht einfach gestrickt, gerade Noran verfügt über eine sehr widersprüchliche Persönlichkeit. Und Silvan ist nicht nur der charmante Herzensbrecher. Auch der Alte Scharim und Druvian haben Geheimnisse, die nach und nach offenbart werden. Das Buch verfügt nur über 276 Seiten aber diese sind voller Abenteuer, Intrigen, Freundschaft und Verrat. Packend und eindringlich.
Am Ende des Buches findet der Lesende ein Personenregister und es ist jeweils eine Karte von Elise und Amadal beigefügt.
Fazit:
Band zwei schreitet in einem hohen Tempo voran. Der Autor verliert sich nicht in langatmigen Ausschweifungen, sondern kommt auf kurzen geraden Wegen zum Höhepunkt. Ich war von Beginn an gefesselt und kann Band drei kaum erwarten. Zum Glück erscheint dieser schon im Juli.Ein packendes, faszinierendes und spannendes Abenteuer mit Charakteren, die man liebt oder hasst.
Petra bloggt auch unter : https://phantastische-fluchten.blogspot.com
Petra war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Facebook)
Ich habe ein sehr interessantes Fantasy Buch zum Rezensieren erhalten von dem ich euch heute erzählen will. Wie immer erstmal ein kurzer Überblick um was es in diesem Buch überhaupt geht.
Zuerst mal kurz zum Setting das ich schon gleich interessant fand: Der Roman spielt auf zwei faszinierenden Kontinenten: Amadal, eine mittelalterlich anmutende Welt durchdrungen von Magie, und Elise, ein neuer Kontinent, auf dem Magie streng verboten ist. Nur die Schamanen der Darzaner dürfen dort Magie nutzen – allerdings nur auf ihrem zugewiesenen Gebiet. Dieses spannende Spannungsfeld zwischen Magie und Verbot ist ein zentraler Bestandteil der Geschichte und verleiht ihr eine besondere Tiefe.
Und hier tritt auch Funke in Erscheinung, die sich nach sieben Jahren intensiver Ausbildung ihrer Schamanenprüfung stellt. Dabei läuft es aber nicht so wie sie dachte, denn aus dem Leben das sie sich so vorstellt wird nichts. Denn ihre Prüfung enthüllt ein komplett anderes Ergebnis als sie erwartet hat. Sie passt in keine der bekannten Magieformen und erhält trotzdem eine besondere Ausbildung.
Dann haben wir da noch einen Charakter der mich gleich fesseln konnte und das ist Noran. Seines Zeichens eine Art Assassine/Berufsattentäter mit einem ungewöhnlichen Aussehen und außergewöhnlichen Fähigkeiten. Ich mochte seine Andersartigkeit sehr, und als er Löwenburg verlassen musste, fand ich es gut, dass Silvan ihn begleitet hat.
Es gibt auch noch andere Charaktere die ich gut fand. Ben zum Beispiel, der Funke begleitet, hat so eine nette Art das man ihn einfach gernhaben muss.
Ich will euch hier nicht die Handlung erzählen, nur vielleicht soviel verraten das sich die Wege von Noran und Funke im ersten Band noch nicht kreuzen, aber ich denke das wird dann in Band zwei passieren. Das bedeutet man liest praktisch die Geschichte von Funke und Noran getrennt. Was dem Buch aber nicht schadet, im Gegenteil.
Zum Schreibstil; ich musste mich zu Beginn ein klein wenig durch die ersten fünfzig Seiten quälen. Hier ging es viel um Innere Sichtweisen unserer Funke, das hat es mir tatsächlich etwas schwer gemacht reinzukommen. Aber nach der Prüfung wurde es dann wirklich komplett spannend und ich konnte mich in die Handlung fallen lassen.
Das Setting mag ich gerne weil es noch einen tollen Kontrast reinbringt und natürlich auch den Aspekt das Magie verboten ist. Mehr will ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten.
Fazit:
Ein wirklich sehr gelungenes und ideenreiches Fantasy Buch das mich sehr gut unterhalten konnte. Zudem konnte es mich mit seiner einzigartigen Welt, den tiefgründigen Charakteren und einer faszinierenden Mischung aus Fantasy und geheimnisvollen Elementen überzeugen. Wer also gerne Fantasy liest sollte einen Blick riskieren.
Sarah bloggt auch unter : Seitenzauberin.de
Sarah war so freundlich und hat das Buch auch bei folgenden Portalen rezensiert: (Bei Amazon)